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14. Juni 2018 Lesung und Gespräch mit

Wolfgang Kraushaar

 

Was war „1968“? Wie viel Mythos steckt in den Erinnerungen an die studentische Revolte, die nicht nur versteinerte Verhältnisse zum Tanzen, sondern der Welt – notfalls mit Gewalt – eine bessere Zukunft bringen wollte? Wo lagen die Wurzeln einer Bewegung, die das Schweigen über den Zivilisationsbruch des Nationalsozialismus durchbrechen wollte und schließlich selbst in eine 'bleierne Zeit' des Terrorismus führte? Inwiefern war die Pop-Kultur wegbereitend für den politischen Protest? Und welche Impulse der 68er waren bzw. sind für uns von Bedeutung – im positiven wie im negativen Sinne? – Vor dem Hintergrund seiner jahrelangen Forschungen zu deutschen Protestbewegungen wird Wolfgang Kraushaar all dies aus dem Abstand von nunmehr 50 Jahren bewerten und einordnen.

 

Wolfgang Kraushaar wurde 1948 geboren. Er hat u.a. als Verlagslektor und am Didaktischen Institut der Universität Frankfurt/M. gearbeitet, 1982 promovierte er bei Iring Fetscher. Seit 1987 arbeitet er am Hamburger Institut für Sozialforschung. Er ist als Herausgeber und Autor verantwortlich für zahlreiche Bücher und Aufsätze zur deutschen Linken, zu politischem Extremismus und Terrorismus.

 

Veranstaltungsort: Papierhaus J. Harder, Waitzstraße 23, 22607 Hamburg

Datum: Donnerstag, den 14. Juni 2018 um 19:30

 

Eintrittskarten zum Preis von 8€ erhalten Sie in der Buchhandlung J. Harder (Waitzstr. 24).